Sie möchten Ihr Auto verkaufen, aber die letzte Motorfahrzeugkontrolle (MFK) liegt schon länger zurück? Für eine erste Anfrage ist vor allem wichtig, den tatsächlichen Stand zu nennen. Ob und wann eine neue Prüfung für die spätere Zulassung erforderlich ist, hängt vom Fahrzeug und den Regeln des zuständigen Strassenverkehrsamts ab.

Was bedeutet der MFK-Status für ein Angebot?

Eine Prüfung dokumentiert den Zustand zum Zeitpunkt der Kontrolle. Sie ersetzt keine aktuelle Einschätzung von Verschleiss, Schäden oder anstehenden Reparaturen. Käufer fragen daher oft nach dem Datum der letzten MFK und nach bekannten Mängeln. Eine neue Prüfung kann die Einordnung erleichtern, kostet aber Zeit und möglicherweise Geld für Vorbereitungsarbeiten. Ob sie sich vor dem Verkauf lohnt, lässt sich nur für das konkrete Auto beurteilen.

Diese Angaben helfen bei der Anfrage

  • Datum der letzten MFK und ein allfälliges neues Aufgebot
  • Fahrzeugausweis, Kilometerstand und Servicebelege
  • Bekannte Defekte, Warnlampen und Kostenvoranschläge
  • Gut erkennbare Fotos von Karosserie, Innenraum und Schäden

Die Behördeninformationen zur Fahrzeugprüfung erklären, wie Aufgebote und freiwillige Prüfungen grundsätzlich funktionieren. Bei Fragen zur Zulassung oder zu einem konkreten Prüftermin ist das Strassenverkehrsamt Ihres Kantons zuständig.

Vorführen oder direkt anbieten?

Vergleichen Sie die erwarteten Kosten einer Prüfung und möglicher Reparaturen mit dem Unterschied zwischen den vorliegenden Angeboten. Wenn Sie das Auto ohnehin nicht mehr nutzen, kann eine Anfrage im aktuellen Zustand sinnvoll sein. Sagen Sie dabei ausdrücklich, was Sie wissen und welche Punkte ungeklärt sind.

Für eine Autoankauf-Offerte können Sie uns die Fahrzeugdaten und den MFK-Status übermitteln. Wir prüfen Ihre Angaben und besprechen bei Interesse die nächsten Schritte. Ein Preis lässt sich erst anhand des konkreten Fahrzeugs und der Konditionen beurteilen.